Die Taschen im Einzelnen

Jetzt wird die nächste Herausforderung sein, einen Weg zu finden daran zu kommen. Der Hersteller sitzt in Tschechien und bestellen lassen die sich von hier aus nicht so einfach…

Logbuch, 7. Tag

Freitag 02.08.2019

09:50 ab Gemeinschaft Sonnenfreunde e.V. Harxbüttel
11989,6km

10:15 Pause bei REWE in Meine

10:30 ab Meine

11:00 HEM Tankstelle Gifhorn
12017,6km
3,53l

11:40 Panne im Wald bei Schweimke

12:40 nach Fußweg auf Parkplatz Bokeler Heide

13:40 ab Bokeler Heide

14:30 Raiffeisenmarkt Ebstorf (Öl)

15:05 LTG Tankstelle Embsen
12123,7km
3,89l

16:15 Pause am Fünfhausener Deich

16:20 ab Fünfhausener Deich

16:25 wegen Regen an Neuländer Autobahnbrücke untergestellt

16:35 ab Neuländer Autobahnbrücke

17:25 Flurstr.
12206,7km

Zusammenfassung, 7. Tag

An diesem Tag erstmal gemütlich ausgeschlafen. In der Frühe nochmal schwimmen gegangen und nach einer anschließenden warmen Dusche wieder angezogen und eingepackt. So konnte es gegen 10 Uhr losgehen weiter in Richtung Norden. Das Ziel war mir noch nicht so ganz klar, aber irgendwo in der Nähe von Lüneburg sollte es schon sein. Zuerst lief auch alles gut. In Meine legte ich bei einem REWE Markt eine Frühstückspause ein bevor es weiter ging. Nach einem nächsten Tankstop in Gifhorn merkte ich kurz hinter Schweimke ein paar Mal das Gefühl und Geräusch, das der Anhänger während der Fahrt aufsetzte. Das konnte eigentlich nicht sein. Hoffentlich war nicht wieder die Anhängerkupplung defekt. Ich griff während der Fahrt nach hinten, aber alles fühlte sich normal an. Ich hielt an. Jetzt sah ich, das der Anhänger ganz schief stand und fast den Boden berührte. Es dauerte einen Moment bis ich herausfand, wieso das so war. Die Deichsel war durchgebrochen. Das hatte jetzt noch gefehlt. Wieder einmal so ein Ende am vorletzten Tag und noch dazu wieder mitten im Wald. Gott sei Dank war das Wetter gut. Ich googelte mit dem Handy wo ich überhaupt war und wo ich jetzt hier erst mal mit dem Fahrzeug hin konnte, denn rechts und links der Straße waren Anhöhen. Ich stellte den Anhänger soweit es ging an die Seite und fuhr mit dem Roller ein Stück die Straße weiter. Dann sah ich einen Rastplatz. Ich fuhr dorthin und stellte den Roller ab. Dann lief ich zu Fuß die Straße zum Anhänger zurück um den zum Rastplatz hin zu ziehen. Nun erst mal ausruhen und überlegen, wie es weiter ging. Ich beschloss schweren Herzens, den Anhänger noch so gut es ging, an ein Verkehrsschild anzuschließen, ein paar wichtige Sachen mitzunehmen und allein mit dem Roller in einem durch, die letzte Strecke bis nach Haus zu fahren. Am nächsten Tag wäre der Urlaub eh zu Ende gewesen. Nach 2 weiteren Tankstops kam ich gegen 17:30Uhr zu Hause an. Ich informierte meinen Chef über meine Panne und fuhr am nächsten Tag mit dem Firmenfahrzeug zum Parkplatz Bokeler Heide und holte den Anhänger nach. Zum Glück ist nichts passiert und er stand noch genauso angeschlossen dort am Verkehrsschild.

Panne… wieder am vorletzten Tag die Reise zu Ende

Kurz hinter Schweimke hatte ich ein paar Mal das Gefühl und Geräusch, das der Anhänger während der Fahrt aufsetzte. Das konnte eigentlich nicht sein. Hoffentlich war nicht wieder die Anhängerkupplung defekt. Ich griff während der Fahrt nach hinten, aber alles fühlte sich normal an. Ich hielt an. Jetzt sah ich, das der Anhänger ganz schief stand und fast den Boden berührte. Es dauerte einen Moment bis ich herausfand, wieso das so war. Die Deichsel war durchgebrochen. Das hatte jetzt noch gefehlt. Wieder einmal so ein Ende am vorletzten Tag und noch dazu wieder mitten im Wald. Gott sei Dank war das Wetter gut. Ich googelte mit dem Handy wo ich überhaupt war und wo ich jetzt hier erst mal mit dem Fahrzeug hin konnte, denn rechts und links der Straße waren Anhöhen. Ich stellte den Anhänger soweit es ging an die Seite und fuhr mit dem Roller ein Stück die Straße weiter. Dann sah ich einen Rastplatz. Ich fuhr dorthin und stellte den Roller ab. Dann lief ich zu Fuß die Straße zum Anhänger zurück um den zum Rastplatz hin zu ziehen. Nun erst mal ausruhen und überlegen, wie es weiter ging. Ich beschloss schweren Herzens, den Anhänger noch so gut es ging, an ein Verkehrsschild anzuschließen, ein paar wichtige Sachen mitzunehmen und allein mit dem Roller in einem durch, die letzte Strecke bis nach Haus zu fahren. Am nächsten Tag wäre der Urlaub eh zu Ende gewesen.

Morgen, 7. Tag

Erstmal gemütlich ausgeschlafen. In der Frühe nochmal schwimmen gegangen und nach einer anschließenden warmen Dusche wieder angezogen und eingepackt. So konnte es gegen 10 Uhr losgehen weiter in Richtung Norden. Das Ziel war mir noch nicht so ganz klar, aber irgendwo in der Nähe von Lüneburg sollte es schon sein.

Logbuch, 6. Tag

Donnerstag 01.08.19

09:05 ab Camping Innerstetalsperre
11802,7km

09:25 Aral Tankstelle Langelsheim
11809,0km
3,66l

10:30 Netto Holle

11:00 ab Netto Holle

12:50 Firma Hannover

14:00 ab Firma Hannover

14:20 Aral Tankstelle Laatzen
11917,1km
3,81l

16:10 Gemeinschaft Sonnenfreunde e.V. Harxbüttel
11989,6km

Zusammenfassung, 6. Tag

Am Morgen warm duschen gegangen, dann langsam zusammen gepackt. Nach nächtlichem Regen war alles nass. Mit Handtüchern alles soweit möglich getrocknet, den Rest nass zusammen gepackt. Nachdem ich am Campingplatz bezahlt habe, ging es gegen 9 Uhr wieder los. Die höchsten Berge lagen jetzt hinter mir und es wurde zunehmend flacher und die Landstraßen länger. Jetzt gab es zunehmend allerdings ein ganz anderes Problem: Zwischen dem nordwestlichen Harzrand und Hannover waren sehr viele Schnellstraßen, die das Navi nicht herausfilterte. So musste ich immer wieder sehr aufpassen, nicht auf diesen Straßen zu landen, die ich ja mit dem Roller nicht fahren darf.Aber selbst wenn die großen Bundesstraßen nicht als Schnellstraßen ausgewiesen sind und ich diese fahren darf. Gemütlich ist es da nicht, wenn man mit ca. 30kmh am Rande dieser Straßen fährt, wo Autos und LKW durchweg 80-100kmh fahren, dann wird das zum Hindernis. Immer wieder wird gehupt. Letztlich hatte ich dann doch irgendwann die Stadtgrenze von Hannover erreicht. Jetzt ging es geradewegs in Richtung Firma. Die haben Augen gemacht als ich da mit dem Gespann an kam. Nach ausgiebiger Kaffeepause, bin ich dann gegen 14Uhr wieder weiter gefahren in Richtung Braunschweig. Jetzt hatte ich noch den Tipp, das Navi auf „Fahrrad“ einzustellen, damit die Schnellstraßen umfahren werden, aber das funktionierte auch nicht weit. So stand ich alsbald vor einer Straßen die mit motorisierten Fahrzeugen nicht befahren werden darf. Nun suchte ich mir den Weg aus der Stadt mit der Karte, bis ich auf der geraden Bundesstraße Richtung Braunschweig war. Nach einer größeren Umleitung unterwegs, kam ich dann gegen 16Uhr bei den Sonnenfreunden in Braunschweig an. Nach Zeltaufbau und einrichten, dann erstmal angemeldet und bezahlt. Anschließend ging es noch ein paar Runden im platz eigenen Schwimmbecken schwimmen. Gegen 22 Uhr schlafen gegangen.

Preis p. Nacht: 13,00€ (Zelt, 1 Pers., Roller am Platz, Dusche, Strom)

Ziel, 6. Tag, Gemeinschaft Sonnenfreunde e.V., Braunschweig

Endlich mal wieder bei den Sonnenfreunden zu Gast. Hier konnte ich 2015 schon ein paar schöne Stunden verbringen, wenn auch leider in strömendem Regen. Diesmal war alles anders. Die Sonne hielt sich und es war warm. Das richtige Wetter für diesen schönen Platz. Ich suchte mir wieder ungefähr den gleichen Stellplatz wie auch 2015, an der Steckdose bei dem kleinen Busch. Jetzt hieß es erstmal Zelt aufstellen, auspacken und ausziehen. Dann beim Platzwart bezahlt und der Urlaubstag konnte losgehen…

Logbuch, 5. Tag

Mittwoch 31.07.2019

09:00 ab Seecamping Kelbra
11666,0km

09:40 Heimkehle Uftrungen

11:15 ab Heimkehle Uftrungen

12:00 Selketalbahn Bahnhof Friedrichshöhe

12:25 ab Selketalbahn Bahnhof Friedrichshöhe

12:45 Total Tankstelle Hasselfelde
11720,2km
3,69l

13:30 Braunlage

14:40 ab Braunlage

15:00 Oderteich

15:25 ab Oderteich

15:40 Dammgraben

15:50 ab Dammgraben

17:00 Innerstestausee

17:25 ab Innerstestausee

17:30 Camping Innerstetalsperre
11802,7km

Zusammenfassung, 5. Tag

Am Morgen bin ich zeitig aufgestanden und warm geduscht. Danach nochmal die Anhängerkupplung festgezogen und eingepackt. Gegen 9 Uhr bin ich dann rechtzeitig vom Campingplatz in Kelbra los, um noch vor 10 Uhr und rechtzeitig zur 1. Führung an der Schauhöhle Heimkehle sein zu können. Unten in Kelbra hielt ich noch mal an um nach einem Aufkleber für meine Wand zu fragen. Allerdings hat dies nur die Tourist Info und die machte erst um 10 Uhr auf, also war das jetzt auch egal und ich fuhr weiter. Rechtzeitig genug erreichte ich die Höhle. Die Führung dauerte etwas mehr als 1,5 Std. und konnte aufgrund einer angemeldeten Schulklasse erst kurz nach 10Uhr beginnen. Das Wetter hatte sich auch wieder beruhigt und es wurde wärmer. Nach der Höhlenführung machte ich mich dann auf den Weg weiter Richtung Westharz. Alles lief gut, aber in Braunlage merkte ich dann, das sich die Anhängerkupplung wieder löste. Ich suchte mir einen Stellplatz in Nähe der Wurmberg Seilbahn und befestigte die Kupplung ein weiteres mal. Dann machte ich einen kleinen Stadtrundgang durch Braunlage und habe zu Mittag gegessen. Als nächstes ging es dann zum Oderteich, dem überraschender Weise auch ca. 3m Wasser fehlten, dann ging es weiter Richtung Clausthal-Zellerfeld. Eigentlich wollte ich zu einem Campingplatz bei Lautenthal, aber ich kam durch eine Umleitung an der Innerste Talsperre vorbei. Hier hielt ich nochmals um die Staumauaer zu besichtigen und ein Eis zu essen. In der Nähe sah ich einen Campingplatz direkt am See. Ich beschloss da hin zu fahren und zu fragen, denn ich hatte absolut keine Lust mehr weiter zu fahren, nach der langen Fahrt. Dies erwies sich auch als die richtige Entscheidung. Ich bekam einen Standplatz mit dem Zelt fast direkt am Stausee, in dem man auch noch baden konnte. Ich stellte das Zelt auf und dann nochmal ausgiebig eine Runde baden gegangen im See. Gegen 22 Uhr schlafen gelegt.

Preis p. Nacht: 13,00€ (Zelt, 1 Pers., Roller am Platz, Duschmarke / 4min, kein Strom) Strom durch anderen Wohnwagencamper gelegt für 2€.

Ziel, 5. Tag, Campingplatz Seeblick Innerstetalsperre

Das hatte geklappt. Und noch dazu ein Stellplatz direkt am Wasser. Baden war auch erlaubt. Was will man mehr. Der allerbeste Platz bisher… Strom gab es laut Platzwart nicht, da alle Steckdosen für die Wohnwagen und Wohnmobile reserviert sind und wohl auch gebraucht werden. Allerdings kam später ein Stammcamper von einem der Wohnwagen auf mich zu und bot mir für 2€ Strom von seinem Wohnwagen an, was ich annahm.

5. Etappe, 5. Tag, Innerstetalsperre

Gegen 17Uhr kam ich dann an der Staumauer der Innerstetalsperre vorbei. Kleiner Spaziergang auf der Staumauer und ein Eis. Wieder mal ein Stausee mit „Blumentopf“. In der Ferne sah ich am Rande des Stausees einen großen Campingplatz. Ich beschloss dort hin zu fahren und nach einem Stellplatz für die Nacht zu fragen. Lust noch weiter zu fahren hatte ich für heute nicht mehr..

4. Etappe, 5. Tag, Oderteich

Gegen 15Uhr kam ich dann nach einer anstrengenden Bergfahrt über die große Schnellstraße B4, am Oderteich an. Welch ein Schreck… der Wasserstand des Oderteiches war ebenso wie der Blaue See ziemlich tief und der See somit sehr klein. Die zuführenden Bäche nahezu alle ausgetrocknet. Bald wird der See wohl nicht mehr da sein…

3. Etappe, 5. Tag, Braunlage

Nach einem weiteren Tankstop in Hasselfelde, kam ich gegen 13:30Uhr in Braunlage an. Ich stellte das Gespann auf dem Motorrad Parkplatz am Wurmberg ab. Hier nahm ich mir wieder die Zeit, die mittlerweile erneut gelöste Anhängerkupplung wieder zu befestigen. danach ein ausgiebiger Stadtrundgang und Mittagessen beim Asiaten.

1. Etappe, 5. Tag, Fledermaushöhle Heimkehle Uftrungen

Die ersten Kilometer liefen ganz gut. Auch das Wetter, was zwar inzwischen trocken war, aber sehr schlecht vorausgesagt, hielt sich noch. Es war sogar wieder etwas warm. 9:50Uhr war ich an der Höhle und sicherte mir erst mal eine Karte. Da noch eine Schulklasse erwartet wurde, ging die Führung erst gegen 10:15Uhr los. In der Höhle selbst war aufgrund der Fledermäuse absolutes Fotoverbot. Der Rundgang hier hat sich aber wieder absolut gelohnt.

Morgen, 5. Tag

Am nächsten Morgen so pünktlich losgefahren, das ich zur ersten Führung um 10 Uhr an der Schauhöhle Heimkehle zu sein. Eigentlich wollte ich in Kelbra noch einen Aufkleber für die Wand besorgen, aber die Tourist Info öffnete erst um 10Uhr. Das würde ich nicht schaffen, also war das nun auch egal. Los ging es, die paar Kilometer in Richtung Uftrungen.

Logbuch, 4. Tag

Dienstag 30.07.2019

09:45 ab Camping am See Halberstadt
11521,2km

09:50 Total Tankstelle Halberstadt
11523,7km
3,40l

11:25 Blauer See

13:00 ab Blauer See

13:15 Rappbodetalsperre

14:30 ab Rappbodetalsperre

16:30 Shell Tankstelle Berga
11632,3km
4,11l

17:10 Seecamping Kelbra
11643,3km

18:40 ab Seecamping Kelbra

19:55 Talsperre Kelbra

20:20 ab Talsperre Kelbra

20:30 Seecamping Kelbra
11666,0km

Zusammenfassung, 4. Tag

Am Morgen erst mal eine ausgiebige Dusche, dann Zusammenpacken und bei der Rezeption bezahlen. So ging es dann zügig weiter, durch die Harztour nach Süden. Zuerst waren die Straßen im Harzvorland noch flach und sehr lange, gerade Strecken. Doch kurz hinter Blankenburg ging es los, die erste Harzanhöhe. Mehrere Kurven ging die Landstraße immer weiter nach oben. Ganz langsam ging es mit dem voll gepackten Anhänger durch die Kurven. Motorradfahrer überholten mich spielend, auch Autos gingen in den Geraden vorbei. Dann stauten sich jedoch 2 LKWs hinter mir, die nicht vorbei kamen und mit gut 20-30km hinter mir fuhren. Oben war zum Glück ein Parkplatz, auf dem ich dann erst mal eine kurze Pause einlegte. Da war doch plötzlich wieder die Angst, das mir das Getriebe heiß läuft. Aber alles war gut. Nach ein paar Minuten ging es weiter und nach einer kurzen Abfahrt war mein erstes Etappenziel der blaue See erreicht. Allerdings habe ich diesen kaum wieder erkannt. Er war durch die lange Trockenheit um 2m kleiner geworden. Nach ca. 1,5 Std. ging es dann weiter zur Staumauer der Rappbode Talsperre. Dort einen kostenlosen Parkplatz am Waldrand gesucht und zweimal über die Hängebrücke TITAN gelaufen. Viele Fotos gemacht. Dann ging es weiter auf die lange Strecke Richtung Kelbra. Viele Baustellen mit Vollsperrungen machten die Strecke zusätzlich länger, aber alles lief soweit gut. Kurz vor Kelbra hatte ich von einer Anhöhe aus einen herrlichen Blick auf das Kyffhäuser Gebirge. Jetzt war Thüringen nicht mehr weit. Nach einem weiteren Tankstopp vor Kelbra kam ich gegen 17 Uhr am Campingplatz an. Anschließend Zelt aufgebaut und Essen gemacht, danach noch mal Solo losgefahren. Auch wenn das Kyffhäuser Denkmal schon geschlossen hat, reizte es mich dennoch, die berühmte Tour da hoch mit dem Roller zu fahren. Es war auch kaum Verkehr um diese Zeit, so das ich die Tour hin und zurück genießen konnte. Aber auch mit dem Roller ist es unbedingt nur etwas für geübte Fahrer! Zum Schluss gab es bei Penny in Kelbra noch ein Eis und ein ausgiebiger Spaziergang auf dem Staudamm. Gegen 20:30 war ich wieder zurück auf dem Campingplatz. Die Nacht war sehr unruhig, da das Zelt doch ziemlich schräg stand. Außerdem regnete es des Nachts über Stunden. An Schlaf war wenig zu denken.

Preis p. Nacht: 14,00€ (Zelt, 1 Pers., Roller am Platz, Dusche frei, Schlüsselpfand 10€)

Tour auf den Kyffhäuser

Das Denkmal hatte um diese Zeit leider schon geschlossen. Trotzdem ließ ich es mir nicht nehmen, die Strecke da hoch einmal mit dem Roller (Solo) zu fahren. Es waren glücklicherweise auch nur wenige Autos und Motorräder unterwegs, so das ich prima Platz hatte. Aber auch mit dem Roller ist es unbedingt nur etwas für geübte Fahrer!

Ziel, 4. Tag, Seecamping Kelbra

So jetzt war nach weiteren gut 90 km das Kyffhäuser Gebirge und damit die Nordspitze Thüringens erreicht. Alles ist sehr gut gelaufen. Nur die Anhänger Kupplung hat sich wieder gelöst, aber das ist ja zum Glück nur eine kleinere Reparatur, die sich leicht ausführen lässt.
Danach gings nochmal Solo mit dem Roller auf den Kyffhäuser…

4. Tag, Fahrt nach Kelbra

Die lange Fahrt durch den Harz, mit Z.T. starken Steilstrecken verlief besser als geplant. Ca. 10km vor Kelbra hatte ich dann ein wunderschönes Panorama über freie Felder auf das Kyffhäuser Gebirge. Das lud nochmal zum kurzen Zwischenstop ein.

2. Etappe, 4. Tag, Rappbode Talsperre, TITAN

Als nächstes ging es zur nahegelegenen Staumauer der Rappbode Talsperre, mit dem Roller nur knapp 10min Fahrt vom blauen See aus. Inzwischen die viel umworbene Hängebrücke TITAN gebaut worden. Das musste ich gleich ausprobieren. 458m Hängebrücke aus Stahl weit über dem Rappbodetal.

Zum Schluß gab es noch 2 Panorama Fotos:

1. Etappe, 4. Tag, Blauer See

Am Morgen erstmal eine ausgiebige Dusche, dann Zusammenpacken und bei der Rezeption bezahlen. So ging es dann zügig weiter, durch die Harztour nach Süden. Das erst Ziel an diesem Tag war der blaue See. Als ich hin kam, stellte ich allerdings fest, das er fast ausgetrocknet war. Ca. 2m Wasser hatte er verloren, seit ich das letzte mal da war. Es war zwar kein Badeverbot, aber der See war voller badender Hunde, was nicht sehr einladend war, dort zu schwimmen. So blieb es dann bei Füßen im Wasser bei 21°. Auch das war ungewöhnlich, denn dieser See hat eigentlich auch im Hochsommer nie über 18°.

Logbuch, 3. Tag

Montag 29.07.2019

07:45 ab Camping Waldwinkel Helmstedt
11434,6km

07:45 Aral Tankstelle Helmstedt
11437,8km
3,82l

08:00 Obi Helmstedt

08:05 Real Helmstedt

08:10 ATU Helmstedt

08:45 Hagebau Helmstedt

09:30 Wald bei Harbke

Polizei vor Ort, kurze Kontrolle

Anhängerkupplung repariert

10:15 ab Wald bei Harbke

10:30 Kaufland Helmstedt

10:45 Camping Waldwinkel Helmstedt

11:30 ab Camping Waldwinkel Helmstedt
11464,1km

13:00 Camping am See Halberstadt

13:30 Innenstadt Halberstadt

14:30 ab Innenstadt Halberstadt

14:45 Camping am See Halberstadt
11521,2km

Zusammenfassung, 3. Tag

Am nächsten Morgen rechtzeitig aufgestanden, um gegen 8Uhr pünktlich beim ersten Baumarkt zu sein, um nach einer neuen Kupplung zu schauen. Leider musste ich mehrere Läden anfahren, bevor ich beim Hagebaumarkt in Helmstedt fündig wurde. Da hätte ich auch gleich drauf kommen können, hab ich doch meine alte Kupplung auch bei einem Hagebaumarkt in Hamburg gekauft. Das hatte jedoch die Zeit wieder mal stark verzögert. Zufrieden fuhr ich nun mit der neuen Kupplung in Richtung Anhänger. Als ich den Berg herauf kam, sah ich oben im Wald in Höhe meines Anhängers ein Auto mit Warnblinker stehen. Was das nun wohl war? Als ich näher kam, sah ich das es ein Polizei Auto war. Meine Nervösität stieg, das fehlte mir alles nun auch noch… Ich fuhr heran und versuchte so ruhig und gesprächig wie möglich zu wirken. Die Beamten begrüßten mich schon bei der Ankunft mit meinem Namen, den sie von der Kennzeichen Abfrage hatten. Ich erklärte kurz den Umstand weswegen der Anhänger hier stand und ich abwesend, dann wurde kurz Ausweis und Führerschein abgeglichen, das war es dann Gott sei Dank schon und sie fuhren weg. Ich atmete erleichtert auf. Dann ging ich dabei die Anhängerkupplung umzubauen, bevor ich fast in Schrittempo die Strasse zurück und weiter zum Campingplatz fuhr. Dann eingepackt und gegen 11:30Uhr Richtung Halberstadt gestartet. Beim losfahren starker Regen, der sich aber nach wenigen Minuten in Sonnenschein wandelte. So konnte ich nur ein paar Kilometer hinter Halberstadt meine Jacke wechseln. Die weitere Tour nach Halberstadt verlief ohne Problem. Am Campingplatz in Halberstadt kam ich leider kurz nach Beginn der Mittagspause an. Ich fuhr also nochmals in die Stadt runter, um etwas nötiges einzukaufen, dann war es auch wieder soweit, das ich zum Campingplatz und endlich einchecken konnte. Am späten Nachmittag noch im Halberstädter See bei gut 23° gebadet.

Preis p. Nacht: 12,50€ (Zelt, 1 Pers., Roller am Platz, Dusche frei, Schlüsselpfand 20€)

Ziel, 3. Tag Camping am See Halberstadt

Nachdem nun alles wieder heil war, verliefen die rund 40km von Helmstedt nach Halberstadt ohne Probleme. In Halberstadt auf dem Campingplatz kam ich nur leider genau in der Mittagspause an und so musste ich warten, etwas mehr als 2 Stunden. Derweil bin ich dann noch in die Stadt gefahren und habe notwendige Besorgungen gemacht, sowie einen weiteren Aufkleber für die Klappe besorgt. Gegen 15 Uhr auf dem Campingplatz eingecheckt und  erstmal lecker Essen gemacht.

Morgen, 3. Tag

Am nächsten Morgen rechtzeitig aufgestanden, um gegen 8Uhr pünktlich beim ersten Baumarkt zu sein, um nach einer neuen Kupplung zu schauen. Leider musste ich mehrere Läden anfahren, bevor ich beim Hagebaumarkt in Helmstedt fündig wurde. Da hätte ich auch gleich drauf kommen können, hab ich doch meine alte Kupplung auch bei einem Hagebaumarkt in Hamburg gekauft. Das hatte jedoch die Zeit wieder mal stark verzögert. Zufrieden fuhr ich nun mit der neuen Kupplung in Richtung Anhänger. Als ich den Berg herauf kam, sah ich oben im Wald in Höhe meines Anhängers ein Auto mit Warnblinker stehen. Was das nun wohl war? Als ich näher kam, sah ich das es ein Polizei Auto war. Meine Nervösität stieg, das fehlte mir alles nun auch noch… Ich fuhr heran und versuchte so ruhig und gesprächig wie möglich zu wirken. Die Beamten begrüßten mich schon bei der Ankunft mit meinem Namen, den sie von der Kennzeichen Abfrage hatten. Ich erklärte kurz den Umstand weswegen der Anhänger hier stand und ich abwesend, dann wurde kurz Ausweis und Führerschein abgeglichen, das war es dann Gott sei Dank schon und sie fuhren weg. Ich atmete erleichtert auf. Dann ging ich dabei die Anhängerkupplung umzubauen, bevor ich fast in Schrittempo die Strasse zurück und weiter zum Campingplatz fuhr. Dann eingepackt und gegen 11:30Uhr Richtung Halberstadt gestartet. Beim losfahren starker Regen, der sich aber nach wenigen Minuten in Sonnenschein wandelte. So konnte ich nur ein paar Kilometer hinter Halberstadt meine Jacke wechseln.

Logbuch, 2. Tag

Sonntag 28.07.19

08:00 ab Campingplatz Lopautal Amelinghausen
11226,1km

09:30 Elbe-Seitenkanal bei Wunderbüttel

09:50 ab Elbe-Seitenkanal bei Wunderbüttel

11:40 Raiffeisen Tankstelle Brome
11334,7km
4,11l

12:30 Mittellandkanal bei Rühen

12:40 ab Mittellandkanal bei Rühen

12:50 Aller Flutwehr

12:55 ab Aller Flutwehr

13:35 Mc Donalds Helmstedt

14:00 ab Mc Donalds Helmstedt

14:30 Grenzdenkmal Marienborn

15:15 ab Grenzdenkmal Marienborn

15:20 Rollerpanne im Wald bei Harbke (Anhängerkupplung gebrochen)

15:50 ab Wald bei Harke

16:05 Camping Waldwinkel Helmstedt

16:45 ab Camping Waldwinkel Helmstedt

17:00 Wald bei Harbke

17:10 ab Wald bei Harbke

17:25 Camping Waldwinkel Helmstedt
11434,6km

Zusammenfassung, 2. Tag

In Amelinghausen nach einer warmen Dusche eingepackt und pünktlich gegen 8 Uhr losgekommen. Die weitere Fahrt durch insgesamt 5 Landkreise verlief erstmal ohne Probleme, zog sich aber sehr in die Länge, so steuerte ich gegen 14:30 mein Etappenziel, die ehemalige Grenze Marienborn an.

Nachdem ich von Marienborn losgefahren bin, wurden die Straßenverhältnisse sehr schlecht. Mit sehr langsamer Fahrt versuchte ich die Spur zu halten. Plötzlich merkte ich, das irgendetwas nicht stimmt und ein Gefühl das mir irgendetwas von hinten ins Fahrzeug rammte. Ich hiel an und sah die Bescheerung, die Deichsel vom Anhänger war seitlich am Roller vorbei geschrammt und wurde nur noch durch die Bänder und die Kette gehalten. Die Anhängerkupplung war abgerissen und lag ca. 50m zurück mitten auf der Strasse.

So konnte die Fahrt nicht weiter gehen. Ein Schieben des Anhängers sowohl ca. 3km zurück zum Museum oder 3km voran zum nächsten Dorf war aufgrund des Gewichtes nicht möglich. Ich machte in einiger Entfernung ein Verkehrsschild aus, bis hierhin konnte ich den Anhänger schieben.

Ich schob den Anhänger also dort hin und schloss ihn um das Verkehrsschild fest. Ich suchte mir per Handy den nächstgelegenen Campingplatz und nahm erstmal die wichtigsten Sachen mit. Weitere benötigte Sachen würde ich später nochmal nachholen, wenn das Zelt sicher steht.

Preis p. Nacht: 10,50€ (Zelt, 1 Pers., Roller am Platz, Dusche frei)

Ziel, 2. Tag, nach Panne… Camping Waldwinkel Helmstedt

Ich fuhr zum Campingplatz Waldwinkel in Helmstedt, der nächsten Stadt. Hier fand ich einen Stellplatz für die Nacht. Ich stellte mein Zelt auf und fuhr danach noch einmal zum Anhänger, um die für die Nacht benötigten Sachen nachzuholen. So konnte die Nacht erstmal vorübergehen und am morgigen Montag, standen mir dann wesentlich mehr Wege offen, das Problem mit dem Anhänger anzugehen. Hoffentlich passierte dem Anhänger da allein im nichts….

Panne im Wald

Nach der Weiterfahrt von der Gedenkstätte waren die Strassen sehr, sehr schlecht und ich musste z. T. so langsam fahren wie es nur geht um da überhaupt rüber zu kommen. Dieser Zustand hielt leider kilometerweit an.
Mitten im Wald merkte ich plötzlich, das irgendetwas absolut nicht stimmte und hielt an. Ich sah nach was passiert war. Der Anhänger hing mit der Deichsel seitlich neben dem Roller und wurde nur noch durch die Gummis und die Kette gehalten. Die Kupplung fehlte. Ein paar Meter zurück sah ich die Teile auf der Strasse liegen.
So konnte ich natürlich nicht weiter fahren. Nach einiger Überlegung Schloss ich den Anhänger an ein Straßenschild fest und fuhr mit ein paar wichtigsten Sachen zum nächstgelegenen Campingplatz.

Morgen, 2. Tag

Alles wieder eingepackt…
Jetzt geht’s langsam und Stück für Stück dem nächsten geplanten Ziel Halberstadt entgegen. Ca. 200km Wegstrecke, mit sehr vielen Pausen.

Logbuch, 1. Tag

Samstag 27.07.2019

13:00 ab Flurstr.
11124,8km

14:20 Hittfeld Aldi

14:30 ab Hittfeld Aldi

15:20 Wehlen Naturistenweg Undeloh

17:40 ab Wehlen Naturistenweg Undeloh

18:45 Shell Tankstelle Amelinghausen
11224,8km
4,08l

19:15 Campingplatz Lopautal Amelinghausen
11226,1km

Zusammenfassung, 1. Tag

Gegen 13Uhr und damit ca. 1 Stunde nach der gewollten Zeit Zuhause los gekommen. Die Verabschiedung in den ersten alleinigen Urlaub in unserer Beziehung dauerte doch etwas länger.
Die Fahrt der 1. Etappe verlief zuerst etwas ungewohnt wackelig, aber dennoch ohne Probleme. Die Wanderung in Undeloh, nahm allerdings mehr Zeit in Anspruch als gedacht. Und somit war der Tagesplan noch weiter nach hinten gerutscht.
Kurz vor Amelinghausen ging mir langsam immer mehr das Benzin aus und gerade so schaffte ich es noch zu einer Tankstelle in Amelinghausen. Nach dem Tanken suchte ich mir ein neues Endziel für diesen Tag, denn bis nach Neu Kaliß waren es noch knapp 100km und das war an diesem Tag nicht mehr zu schaffen.
Ich fand einen Campingplatz nahe dem Lopausee den ich sogleich ansteuerte und wo ich gegen 19:15Uhr eintraf.

Preis p. Nacht: 10,00€ (Zelt, 1 Pers., Roller am Platz, Dusche 0,50€ / 5min)